04.05.2011

VRR und NWL wollen bei Bahnlinie Haard-Achse mit Unterstützung von Heuking Kühn Lüer Wojtek Millionen sparen




Gemeinsam mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) schreibt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eine der wichtigsten Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen derzeit mit Hilfe von Heuking Kühn Lüer Wojtek neu aus.

Wie schon bei der Regionalbahnlinie RB 47, dem „Müngstener“, startet der VRR, diesmal gemeinsam mit dem NWL, nun auch bei dem weitaus größeren Netz Haard-Achse eine Ausschreibung mit einem neuen Fahrzeugfinanzierungsmodell. Dr. Ute Jasper und Dr. Kristina Neven-Daroussis von Heuking Kühn Lüer Wojtek haben die Verkehrsverbände bei der Entwicklung des Modells und dessen Umsetzung in die Praxis beraten. Ausgeschrieben wird der Verkehrsvertrag über Schienen-Personennahverkehrs-Leistungen, auf den Regionalexpress-Linien RE 2 (von Münster nach Düsseldorf) und RE 42 (von Münster nach Essen bzw. ab 2016 von Essen nach Mönchengladbach).

Kauf oder Leasing sind die üblichen Finanzierungsmodelle bei Bussen und Bahnen. Bei der klassischen SPNV-Vergabe finanzieren die Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrzeuge selbst. Beim neuen Fahrzeugfinanzierungsmodell lassen die Unternehmen, die die Bahnlinie betreiben wollen, die Fahrzeuge durch den VRR finanzieren. Sie profitieren so von den günstigen Finanzierungskonditionen für die Öffentliche Hand. So bleibt mehr Geld für Investitionen in moderne Züge und damit für die Fahrgäste.

Mit Hilfe des Modells steht der Wettbewerb auch kleineren und mittleren Verkehrsunternehmen wieder offen. Deren Chancen hatten sich in den vergangenen Jahren durch die Finanzmarktkrise merklich verschlechtert - Gründe genug für VRR und NWL, das neue Finanzierungsmodell zu entwickeln.

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