22.05.2012

Verkehrsverbunde wollen bei der Ausschreibung der Bahnlinien RE 7 / RB 48 mit Unterstützung von Heuking Kühn Lüer Wojtek Millionen sparen




Gemeinsam mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) schreibt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zwei Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen mit Hilfe von Heuking Kühn Lüer Wojtek neu aus.

Dabei setzt der VRR auf ein von Heuking Kühn Lüer Wojtek entwickeltes Fahrzeugfinanzierungsmodell, bei dem die Bieter die Fahrzeuge auswählen und die Auftraggeber sie finanzieren. So profitiert der Betreiber der Bahnlinien von den günstigen Finanzierungskonditionen für die öffentliche Hand. Unterm Strich bleiben so mehr finanzielle Mittel für Investitionen in moderne Züge und damit für das Wohl der Fahrgäste.

„Das Finanzierungsmodell hat in den vergangenen drei Ausschreibungen zu wesentlich günstigeren Preisen geführt“, erläutert Dr. Ute Jasper, Partnerin bei Heuking Kühn Lüer Wojtek, die Vorzüge des Finanzierungsmodells. Zudem stehe mit diesem Modell der Wettbewerb auch kleineren und mittleren Verkehrsunternehmen wieder offen. „Hieran sieht man: Konkurrenz belebt das Geschäft“, so Jasper.

Ausgeschrieben wird der Verkehrsvertrag über Schienen-Personennahverkehrs-Leistungen auf den Regionalexpress-Linien RE 7 (Rheine - Münster - Hamm - Hagen - Wuppertal - Solingen - Köln - Neuss - Krefeld) und RB 48 (Wuppertal-Oberbarmen - Solingen - Köln - Bonn - Bonn-Mehlem) für die Jahre 2015 bis 2030.

Das Fahrzeugfinanzierungsmodell fand schon bei der Ausschreibung der Linie RB 47, bei der Haard-Achse (Linien RE 2/RE 42) und den S-Bahn-Linien 5 und 8 Anwendung.

Berater Verkehrsverbund Rhein-Ruhr:
Heuking Kühn Lüer Wojtek Düsseldorf
Dr. Ute Jasper und Dr. Kristina Neven-Daroussis, beide Public Sector

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