21.07.2016Pressemeldungen

Rheinland-Pfalz tritt der Klage gegen den Reaktor Tihange 2 bei

Das Land Rheinland-Pfalz wird der Klage der StädteRegion Aachen gegen den  Weiterbetrieb des belgischen Kernreaktors Tihange 2 beitreten. Der Ministerrat kommt mit seinem Beschluss vom 12. Juli 2016 dem Vorschlag des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz nach.

Die Klage richtet sich gegen den Weiterbetrieb des Kernreaktors Tihange 2, dessen Sicherheit nach Ansicht internationaler Experten bislang nicht nachgewiesen ist. Bei Untersuchungen zeigten sich mehrere tausend Risse im Reaktordruckbehälter.

Unterstützt wird das Anliegen der StädteRegion von über 60 Kommunen aus drei Ländern. Auch das Land Nordrhein-Westfalen ist kürzlich der Klage beigetreten.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Frau Ulrike Höfken zeigte sich mit der Entscheidung des Ministerrats zufrieden und führte aus: “Der Weiterbetrieb dieser tickenden Zeitbombe ist unverantwortlich. Ein nuklearer Störfall in Tihange hätte die radioaktive Kontaminierung von Luft, Wasser und Nahrungsmitteln in der gesamten Region und darüber hinaus zur Folge. Im Interesse der Bevölkerung setzen wir uns deshalb auf allen politischen und rechtlichen Ebenen für die Abschaltung des AKW ein.“

Dr. Ute Jasper und Dr. Laurence Westen von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek unterstützen sämtliche Kläger gemeinsamen mit der belgischen Sozietät blixt.

Dr. Ute Jasper ist eine der bekanntesten Anwältinnen für Vergabe- und Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand. Sie berät Bundes- und Landesministerien, Kommunen und Unternehmen. Ute Jasper leitet das Dezernat „Öffentlicher Sektor und Vergabe“ von Heuking Kühn Lüer Wojtek. Sie hält seit Jahren Rang 1 im Ranking Vergaberecht des JUVE Handbuchs Wirtschaftskanzleien 2015/2016 und ist laut „Kanzleien in Deutschland“ für Infrastruktur die „erste Adresse am Markt“.

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