18.08.2016

Erstmals in Deutschland: Regionalzüge mit Wasserstoffantrieb - VRR und NWL suchen Betreiber mit Heuking Kühn Lüer Wojtek




Die Zweckverbände VRR und NWL wollen Regionalzüge von Borken nach Coesfeld mit Wasserstoff statt mit Diesel fahren lassen. Die Ausschreibungen für die Brennstoffzellenzüge und deren Betrieb sind gestartet. Das Projekt bringt eine für Deutschland neue Dimension in den Schienennahverkehr: Züge ohne Schadstoffausstoß.

Das Team um Ute Jasper von Heuking Kühn Lüer Wojtek begleitet die Auftraggeber. Die Anwälte hatten schon das RRX-Modell mit entwickelt, das erstmals in Deutschland Lieferung und Instandhaltung der Züge durch den Hersteller vorsah. Dieses Modell wird auch bei den Wasserstoffzügen eingesetzt. So bleiben die Entwicklungsrisiken, die die neue Technologie mit sich bringt, beim Hersteller.

„Diese ökologische Alternative zu Dieselfahrzeugen wird in ganz Deutschland mit Spannung erwartet“, kommentiert Ute Jasper Rechtsanwältin und Partnerin bei Heuking Kühn Lüer Wojtek, „denn sie kann die teure Elektrifizierung von Strecken einsparen.“ „Die Herstellerwartung wird den Betreibern die Hemmungen vor der neuen Antriebstechnologie nehmen“, ergänzt Christopher Marx, der für die Vertragsgestaltung zuständig ist.

Dr. Ute Jasper ist eine der bekanntesten Anwältinnen für Vergabe- und Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand. Sie berät Bundes- und Landesministerien, Kommunen und Unternehmen. Ute Jasper leitet das Dezernat „Öffentlicher Sektor und Vergabe“ von Heuking Kühn Lüer Wojtek. Sie hält seit Jahren Rang 1 im Ranking Vergaberecht des JUVE Handbuchs Wirtschaftskanzleien 2015/2016 und ist laut „Kanzleien in Deutschland“ für Infrastruktur die „erste Adresse am Markt“.

Dr. Christopher Marx ist Rechtsanwalt in der Praxisgruppe „Öffentlicher Sektor und Vergabe“, Düsseldorf.


Dr. Laurence Westen ist Rechtsanwalt in der Praxisgruppe „Öffentlicher Sektor und Vergabe“, Düsseldorf.

Das Dezernat Öffentlicher Sektor und Vergabe zählt seit Jahren zu den drei besten Vergaberechts-Sozietäten. Es berät seit 1991 bei Vergaben, Umstrukturierungen, Großprojekten und Kooperationen der öffentlichen Hand und hat mehrere hundert Groß-Projekte von Bund, Ländern und Kommunen und deren Tochtergesellschaften mit einem Volumen von insgesamt mehr als € 20 Mrd. Euro begleitetet, ohne, dass bisher ein Verfahren erfolgreich angegriffen wurde.

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