Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek | Rechtsanwälte, Steuerberater und Notare
06.03.2017

Chinesische M&A Transaktionen in Deutschland




Kuka und Midea, KraussMaffei und ChemChina, EEW und Beijing Enterprises: 2016 war ein Rekordjahr in punkto Übernahme von deutschen Unternehmen durch chinesische Investoren – insgesamt 56 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von mehr als 13 Mrd. Euro.

Doch was bringt chinesische Investoren nach Deutschland? Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen und welche Besonderheiten sollten sie beachten? Darüber informierten die Experten von Heuking Kühn Lüer Wojtek, darunter Dr. Kai Bandilla, Bodo Dehne, Gao Sen, Dr. Philip Kempermann, Dr. Martin Imhof, sowie Daniel Koller von Gingko Tree Advisors bei der Veranstaltung „Chinesische M&A Transaktionen in Deutschland“ am 2. März 2017 in Düsseldorf. Zusammen mit den etwa 90 Gästen diskutierten sie über die verschiedenen Facetten – von der Analyse der Transaktionen, über die rechtlichen Rahmenbedingen bis zu einem Fallbeispiel der Übernahme eines Startups aus der Softwareindustrie:

  • Daniel Koller von Gingko Tree Advisors stellte die neue Studie „Chinese M&A Transactions in Germany 2016“ vor und zeigte eine umfassende Analyse aller chinesischen M&A Transaktionen, die 2016 in Deutschland durchgeführt wurden.
  • Sen Gao und Bodo Dehne erläuterten im zweisprachigen Doppel auf Deutsch und Chinesisch die aktuellen Investitionsbeschränkungen und Spezialgesetze und erklärten den Ablauf des Investitionskontrollverfahrens.
  • Dr. Martin Imhof und Dr. Philip Kempermann zeigten anhand eines Fallbeispiels einer Übernahme eines deutschen Startups durch einen chinesischen Investor, worin die Unterschiede und Besonderheiten der Transaktionsstrukturen eines Shared und Asset Deals liegen. Zudem erläuterten sie, worauf ein Investor bei der Übernahme in Bezug auf IP und Urheberrecht unbedingt achten sollte.

Fazit

Auch wenn 2017 in Sachen Übernahme deutscher Unternehmen durch chinesische Investoren wohl kein neues Rekordjahr werden wird, so ist davon auszugehen, dass trotzdem die ein oder andere spektakuläre Übernahme auf die deutsch-chinesische M&A Landschaft zukommen wird. Spannend wird vor diesem Hintergrund auch sein, wie sich die zunehmenden politischen und rechtlichen Restriktionen auswirken.

Die zweite Veranstaltung fand am 4. April 2017 in Hamburg statt.

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