11.01.2019

Vorfahrt fürs Fahrrad: Radschnellwegenetz in der Metropolregion Hamburg wird mit rechtlicher Unterstützung von Heuking Kühn Lüer Wojtek realisiert




Der Ausbau des Radschnellwegenetzes in der Metropolregion Hamburg nimmt Gestalt an. Jetzt sind die Machbarkeitsstudien für acht „Korridore“ beauftragt worden, die im Hamburger Speckgürtel definiert wurden.

Die definierten Strecken verbinden das Hamburger „Veloroutennetz“ mit Orten wie Lüneburg, Stade, Geestacht, Bad-Bramstedt, Elmshorn und Ahrensburg. Außerdem sollen separate Strecken bei Lübeck und Wismar/Schwerin geprüft werden.

Das künftige Netz soll insgesamt mehr als 300 Kilometer zweispurige Radwege mit einer Breite von ca. 4 Metern umfassen. Die Strecken sollen so geplant werden, dass Nutzer flexibel entscheiden können, ob sie öffentliche Verkehrsmittel oder den Radweg nutzen. Wichtige Anschlusspunkte sind deshalb die Bahnhöfe der Region. Durch den Ausbau des Radnetzes erhofft sich die Region auch eine Entlastung der Straßen und des ÖPNV. Mit über 500.0000 täglichen Pendlern gehört die Metropolregion Hamburg zu den am stärksten belasteten Regionen Europas.

Für die erste Planungsphase hat die Metropolregion Mittel in Höhe von 1 Mio. Euro bereitgestellt. Die Ausschreibung der Machbarkeitsstudien wurde von den Fachanwälten für Vergaberecht Dr. Martin Schellenberg und Dr. Hilka Frese, Heuking Kühn Lüer Wojtek begleitet.

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