31.01.2020

Neugestaltung Kreishausareal im Oberbergischen Kreis – Preisträger des Architektenwettbewerbs stehen fest




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Der Oberbergische Kreis hat am 22.01.2020 die drei Siegerentwürfe des Realisierungswettbewerbs „Verdichtung des Kreishausareals in Gummersbach“ vorgestellt. Die Wettbewerbsteilnehmer entwarfen, wie die auf insgesamt 20 Gebäude verteilte Kreisverwaltung räumlich zusammengeführt und gleichzeitig die Anzahl der Arbeitsplätze erhöht werden kann. Die anspruchsvolle Planung musste die steile Topographie berücksichtigen und das bestehende Kreishochhaus einbeziehen. 

Der erste Preis ging an das Architekturbüro Hascher Jehle design aus Berlin. Den zweiten Platz belegten Lorber Paul Architekten aus Köln. Dritte wurden sinning Architekten aus Darmstadt. Das Preisgericht wählte die Preisträger aus insgesamt 15 anonymisierten Entwürfen aus.

„Der Planungsauftrag wird in einem gesonderten Verfahren an einen der drei Preisträger vergeben“, erläutert Ute Jasper, Rechtsanwältin und Teamleiterin bei Heuking Kühn Lüer Wojtek. „Dazu wird im nächsten Schritt der Kreistag über den Start dieses Vergabeverfahrens entscheiden. Ziel ist es, die Planungsleistungen im Sommer 2020 zu vergeben“, ergänzt Kirstin van de Sande, Rechtsanwältin und im Verfahren zuständig für das Vergaberecht. Es folgt eine ca. zweijährige Planungsphase, bevor die bauliche Umsetzung beginnt. Bezugsfähig werden die neuen Gebäude voraussichtlich im Jahr 2025 sein. 

Heuking Kühn Lüer Wojtek beriet den Oberbergischen Kreis rechtlich bei der Durchführung des Architektenwettbewerbs und wird auch die anstehenden Vergabeverfahren über die Planungs- und Bauleistungen begleiten. 

Berater: Dr. Ute Jasper (Teamleitung „Öffentlicher Sektor und Vergabe“), Kirstin van de Sande (Vergaberecht), beide Düsseldorf.

Das Dezernat „Öffentlicher Sektor und Vergabe“ der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek zählt seit Jahren zu den Marktführern im Vergaberecht. Die Anwälte belegen die besten Plätze in einschlägigen deutschen und internationalen Anwaltsrankings. Sie beraten seit 1991 bei Vergaben, Umstrukturierungen, Großprojekten und Kooperationen der öffentlichen Hand und haben mehrere hundert Groß-Projekte von Bund, Ländern und Kommunen und deren Tochtergesellschaften mit einem Volumen von insgesamt mehr als € 40 Mrd. Euro begleitetet, ohne dass bisher ein Verfahren erfolgreich angegriffen wurde.

Dr. Ute Jasper, ist eine der bekanntesten Anwältinnen für Vergabe- und Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand. Sie berät Bundes- und Landesministerien, Kommunen und Unternehmen, besonders bei innovativen und komplexen Projekten. Ute Jasper ist Partnerin der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek und leitet dort das Dezernat  „Öffentlicher Sektor und Vergabe“. Sie hält mit ihrem Team seit Jahren Rang 1 im Ranking Vergaberecht des JUVE Handbuchs Wirtschaftskanzleien und ist laut „Kanzleien in Deutschland“ für Infrastruktur die „erste Adresse am Markt“. Im Oktober 2016 wurde sie mit ihrem Team mit dem JUVE Award für Regulierte Industrien ausgezeichnet.

Kirstin van de Sande, Partnerin, ist in der Praxisgruppe „Öffentlicher Sektor und Vergabe“ im Schwerpunkt mit der Konzeption und Durchführung von komplexen Wettbewerbs- und Vergabeverfahren betraut.

Bildquelle Bild 1: Oberbergischer Kreis

Gaben die Sieger des Realisierungswettbewerbs bekannt (v.l.n.r.): Reinhold Müller (Vorsitzender des Bauausschusses des Oberbergischen Kreises), Kreisbaudezernent Felix Ammann, Landrat Jochen Hagt, Fachpreisrichter Martin Halfmann (Architekt), Kreisdirektor Klaus Grootens, Christine Dern (assmann gruppe), Gabriele Keil-Riegert (Leiterin des Amts für Immobilienwirtschaft) und Jürgen Hefner (Technischer Beigeordnete der Stadt Gummersbach).

Bildquelle Bild 2: Architekturbüro Hascher Jehle Design GmbH    

Terrassenförmige Strukturen und begrünte Dächer kennzeichnen den erstplatzierten Entwurf

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