Internationales Privatrecht

Im Wirtschaftsleben sind durch die Globalisierung in vielen Bereichen weltweite Märkte entstanden. Menschen bestellen aus Deutschland Waren und Dienstleistungen im Ausland und umgekehrt. Vertragliche Schuldverhältnisse mit internationalen Bezügen sind heute deshalb von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsverkehr.

Auf derartige Verträge finden aber keineswegs automatisch die bekannten Regelungen des deutschen Rechts, wie etwa das BGB oder HGB, Anwendung. Für internationale Kaufverträge ist zum Beispiel vorrangig das UN-Kaufrecht als völkerrechtliches Übereinkommen zu beachten, das zwischen Unternehmern aus seinen mehr als 80 Vertragsstaaten automatisch zur Anwendung kommt, sofern die Parteien nicht eindeutig eine Abwahl des UN-Kaufrechts vereinbart haben. Greift das UN-Kaufrecht nicht oder wurde etwa ein Dienst-, Vertriebs- oder Franchisevertrag geschlossen, regeln europäische Verordnungen (Rom I-Verordnung), welches Recht auf diese anwendbar sein soll. Dies gilt auch bei schuldrechtlichen Beziehungen, die nicht auf einem Vertrag beruhen, so etwa der Produkthaftung (Rom II-Verordnung).   

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